{"id":497,"date":"2016-02-04T22:20:16","date_gmt":"2016-02-04T21:20:16","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/?p=497"},"modified":"2017-01-28T16:25:22","modified_gmt":"2017-01-28T15:25:22","slug":"ein-lokal-der-emigranten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/?p=497","title":{"rendered":"Ein Lokal der Emigranten"},"content":{"rendered":"<h1>100 Jahre Cabaret Voltaire<\/h1>\n<h1><span style=\"color: #0000ff;\"><em>(find an english text with the following illustrations and in the contribution on Hugo Ball from June 2016)<\/em><\/span><\/h1>\n<p>Wegen gro\u00dfer Nachfrage hatte das K\u00fcnstlerlokal Cabaret Voltaire seit Freitag vor 100 Jahren t\u00e4glich au\u00dfer freitags ge\u00f6ffnet. Doch Vorsicht die Marke \u201eDADA\u201c lie\u00df sich die Parf\u00fcmerie- und Seifenfabrik Bergmann &amp; Co. schon 1906 beim Eidgen\u00f6ssischen Amt f\u00fcr geistiges Eigentum sch\u00fctzen. Wo also schlug die Geburtsstunde von DADA wirklich? Man wei\u00df es nicht genau und deshalb hat man sie auf ein Datum gelegt, das die Entrepreneurship des Ereignisses feiert: Die Gr\u00fcndung einer K\u00fcnstlerkneipe. Das versteht jeder, denn heute ist es nicht anders, wenn Emigranten nach einer Existenzm\u00f6glichkeit suchen. Man macht ein Lokal auf, und hofft mit Gastfreundschaft zu punkten. Und f\u00fcr die Emigranten selbst war es damals wichtig sich auszutauschen. Das gilt selbst heute, wo die sozialen Medien dieses leisten. Doch schenkt ein Smartphone an kalten Tagen kein Hei\u00dfgetr\u00e4nk aus und selbst in Zeiten des WWW bringt es oft mehr, sich pers\u00f6nlich kennenzulernen, wenn man weiter kommen will.<\/p>\n<p>Wie nichtssagend der 5. Februar ist, sieht man auch daran, dass es f\u00fcr dieses Datum keine Ikone gibt. Deshalb leiht man sich Hugo Ball in seinem Kost\u00fcm aus Pappe aus, das er am 23. Juni 1916 beim Vortrag seines Gedichts <em>Karavane<\/em> trug. Es ist zum Markenzeichen f\u00fcr das Cabaret Voltaire und den Dadaismus geworden. Der Sender ARTE nutzt es, um auf sein Programm am 5. Feb. 2016 aufmerksam zu machen und es sorgt auch als Kost\u00fcm beim Karneval im Museum f\u00fcr Aufmerksamkeit, besonders wenn der Hut des \u201emagischen Bischofs\u201c verl\u00e4ngert wird, so dass die Bedr\u00e4ngnis des damals um sein \u00dcberleben k\u00e4mpfenden fragilen Hugo Ball verschwindet, mit der dieser seinen ganzen K\u00f6rper wie mit einem Panzer sch\u00fctzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_499\" style=\"width: 465px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-auf-ARTE-Feb-2016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-499\" class=\" wp-image-499\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-auf-ARTE-Feb-2016.jpg\" alt=\"Ball in der Werbung f\u00fcr 100 Jahre DADA auf ARTE\" width=\"455\" height=\"226\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-499\" class=\"wp-caption-text\">Ball in der Werbung f\u00fcr 100 Jahre DADA auf ARTE, Screenshot<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_498\" style=\"width: 469px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Twitter0415c35-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-498\" class=\" wp-image-498\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Twitter0415c35-2.jpg\" alt=\"Fasching im Lehnbachhaus in M\u00fcnchen getwittert am 31. 1. 2016 (Gesichter wurden unkenntlich gemacht)\" width=\"459\" height=\"610\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-498\" class=\"wp-caption-text\">Fasching im Lenbachhaus in M\u00fcnchen getwittert am 31. 1. 2016 (Gesichter wurden unkenntlich gemacht)<\/p><\/div>\n<h2>Das erste Studiofoto einer K\u00fcnstlerperformance<\/h2>\n<p>Eine Abbildung des Fotos, das Hugo Ball bei der Rezitation von Lautgedichten am 23. Juni 1916 im Cabaret Voltaire zeigt, ist vermutlich das erste fotografische Dokumente einer k\u00fcnstlerischen Performance. Es wird allgemein als ein Foto der Performance von drei Lautgedichten des Gr\u00fcnders und Mitinitiators von DADA in Z\u00fcrich ausgegeben. So auch in dem Standardwerk von RoseLee Goldberg<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, wo ein Ausschnitt aus dem Originalfoto (aus der Fondation Arp in Clamart) verwendet worden ist, das erst 1989 anl\u00e4sslich einer Ausstellung zum 100 Geburtstag von Ball<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> ver\u00f6ffentlicht worden ist. Man sieht den K\u00fcnstler, Dichter und Philosophen in einem Kost\u00fcm aus gebogener Pappe stecken, in dem er unter anderem sein Lautgedicht Karawane vortrug. Die Legenden aller konsultierten Schriften behaupteten, es w\u00fcrde ein authentisches Foto abgebildet, das w\u00e4hrend der Lesung im Cabaret Voltaire aufgenommen worden ist. Auch im Ausstellungskatalog, in dem das unbeschnittene Foto erstmalig abgebildet wird, steht als Bildlegende: \u201eDiese Aufnahme vom 23. Juni 1916 zeigt Hugo Ball beim erstmaligen Vortrag seiner Lautgedichte&#8230;\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und zitiert aus seiner Tagebucheintragung.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Da Ball darin aber von drei Notenst\u00e4ndern spricht, auf die er wegen seiner kost\u00fcmbedingten Unbeweglichkeit und der Handattrappen die Manuskripte mit seinen drei Lautgedichten bereitgelegt hatte, und auf dem Foto nur zwei Notenst\u00e4nder zu sehen sind, kann man hier eine erste Unstimmigkeit bemerken.<\/p>\n<div id=\"attachment_547\" style=\"width: 817px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-II.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-547\" class=\"size-full wp-image-547\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-II.jpg\" alt=\"Hugo Ball im Kost\u00fcm, 1916 (Quelle: H. Ball 1886 - 1986, Leben und Werk, Pirmasens 1986, S. 134\" width=\"807\" height=\"651\" srcset=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-II.jpg 807w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-II-300x242.jpg 300w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-II-768x620.jpg 768w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-II-372x300.jpg 372w\" sizes=\"auto, (max-width: 807px) 100vw, 807px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-547\" class=\"wp-caption-text\">Hugo Ball im Kost\u00fcm, 1916 (Quelle: H. Ball 1886 &#8211; 1986, Leben und Werk, Pirmasens 1986, S. 134<\/p><\/div>\n<h2>Wie eine Ikone entsteht<\/h2>\n<p>Um die behauptete Authentizit\u00e4t des Fotos weiter zu pr\u00fcfen, versetzte man sich einmal in den engen Raum des K\u00fcnstlercaf\u00e9s <em>Voltaire<\/em> in Z\u00fcrich, das w\u00e4hrend des 1. Weltkriegs ein Treffpunkt rauchender Emigranten war, die hier sowohl ein Wohnzimmer wie auch eine Informationsb\u00f6rse fanden. In diesem bei einer Sonderveranstaltung, wie an jenem Abend der Dadaisten, prall gef\u00fcllten Raum, muss man sich einmal einen Fotografen bei der Arbeit vorstellen, der mit einem damals relativ gro\u00dfen Kamerakasten auf einem sperrigen Dreibein aus Holz einen sicheren Standplatz suchte, um mit einer relativ langen Belichtungszeit sicher fotografieren zu k\u00f6nnen. Das Foto bildet ja viele Details sehr klar ab. Sogar das Muster eines Teppichs unter Balls F\u00fc\u00dfen ist deutlich zu erkennen. Man sollte sich angesichts des Fotos auch daher erinnern, dass die sicher nicht technikfeindlichen Futuristen nur relativ verwaschene Fotos und sehr k\u00f6rnige Filmstills von ihren Aktionen hinterlassen haben und z.B. Umberto Boccioni es vorzog, die B\u00fchnensituation w\u00e4hrend der ersten futuristischen <em>serate<\/em> 1911 zu zeichnen, um das Geschehens zu \u00fcberliefern. Im Gegensatz zu den nur schemenhaften Darstellungen von einzelnen Personen und Mustern auf dem Filmmaterial gibt die Zeichnung in ihrer karikaturhaften Pointierung, ein genaues Bild dieser turbulenten Abende. Man identifiziert nicht nur einzelne Akteure auf der B\u00fchne, sondern erkennt auch die Reaktionen des Publikums, das zahlreiche Gegenst\u00e4nde auf die B\u00fchne herabregnen l\u00e4sst.<\/p>\n<h1>Ein aussagekr\u00e4ftiges Gem\u00e4lde<\/h1>\n<div id=\"attachment_501\" style=\"width: 523px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-und-Janco.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-501\" class=\"size-full wp-image-501\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-und-Janco.jpg\" alt=\"Ein Foto und ein Gem\u00e4lde\" width=\"513\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-und-Janco.jpg 513w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-und-Janco-300x173.jpg 300w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball-und-Janco-500x288.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 513px) 100vw, 513px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-501\" class=\"wp-caption-text\">Ein Foto und ein Gem\u00e4lde<\/p><\/div>\n<p>Die Maler unter den Dadaisten benutzten ebenfalls traditionelle Mittel, um die Situation im Cabaret Voltaire wiederzugeben. Die \u00fcberlieferte Schwarz-wei\u00df-Abbildung eines verschollenen Gem\u00e4ldes von Marcel Janko (siehe Power-Point) gibt das Geschehen auf der relativ schmalen B\u00fchne vor der Au\u00dfenwand des Caf\u00e9s wieder. Anhand der Gesichtsz\u00fcge lassen sich die Akteure, darunter Hugo Ball am Klavier hinter Tristan Tzara, der mit vorgestreckten Armen wie ein Traumwandler zum B\u00fchnenrand schreitet, sowie Hans Arp und Richard Huelsenbeck erkennen. Rechts steht Emmi Hennings, Balls Frau. An der Wand h\u00e4ngen einige Masken.<\/p>\n<div id=\"attachment_548\" style=\"width: 864px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-548\" class=\"size-full wp-image-548\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P.jpg\" alt=\"Hugo Ball auf dem Foto und auf einem Gem\u00e4lde von Marcel Janco, beide 1916\" width=\"854\" height=\"625\" srcset=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P.jpg 854w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-300x220.jpg 300w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-768x562.jpg 768w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Ball_C-Voltaire-P-410x300.jpg 410w\" sizes=\"auto, (max-width: 854px) 100vw, 854px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-548\" class=\"wp-caption-text\">Hugo Ball auf dem Foto und auf einem Gem\u00e4lde von Marcel Janco, beide 1916<\/p><\/div>\n<p>Zum Vergleich nun das Foto, das Ball auf einem Teppich stehend, wiedergibt. (siehe Power Point) Ein solcher Bodenbelag ist nicht nur auf dem Gem\u00e4lde nicht zu erkennen, sondern w\u00fcrde genau wie der Vorhang, der sich hinter dem Performern unmittelbar vor der Au\u00dfenwand eines Caf\u00e9s zuziehen l\u00e4sst, als B\u00fchnenausstattung hinderlich sein. Auf dem Foto ist der Vorhang zwar ge\u00f6ffnet, doch erkennt man, dass er beim Zuziehen, den vor dem hellen Hintergrund stehenden Ball schneiden w\u00fcrde. Ungew\u00f6hnlich f\u00fcr einen Theatervorhang, der vor der B\u00fchne h\u00e4ngen m\u00fcsste oder einen tiefen B\u00fchnenraum aufteilt. Doch von einer ger\u00e4umigen B\u00fchne kann man im Cabaret Voltaire nicht sprechen. Nach dem Augenschein, den das Gem\u00e4lde liefert, ist die B\u00fchne sehr eng und ein Vorhang genauso wie ein Teppich \u00fcberhaupt nicht vorhanden. Ein Vorhang als Hintergrund ist hingegen f\u00fcr Fotostudios durchaus gel\u00e4ufig und noch heute in den Passbildboxen z.B. in Bahnh\u00f6fen anzutreffen. Da es damals \u00fcblich war, auch M\u00f6bel z.B. f\u00fcr Familienfotos zu platzieren, macht ein Teppich beim Fotografen durchaus Sinn.<\/p>\n<p>Die auf dem Foto identifizierbaren Details deuten darauf hin, dass es aus einem Fotostudio stammt. Insofern h\u00e4tte Ball die Aktion nachgestellt, um ein aussagekr\u00e4ftiges Foto zu erhalten. Diese Entscheidung stellt Balls Medienbewusstsein unter Beweis, denn die \u00dcberlieferung seiner Aktion hatte er nicht einem wackeligen Schnappschuss \u00fcberlassen. Ein professionell gemachtes Foto in hoher Qualit\u00e4t sorgte vielmehr daf\u00fcr, dass seine einmalige Performance, f\u00fcr die er sogar das Kost\u00fcm eines \u201eMagischen Bischofs\u201c angefertigt hatte, visuell \u00fcberliefert werden konnte und heute die Dada-Ikone ist. Dass mehreren Generationen von Forschern diese Tatsache bisher entgangen ist, spricht f\u00fcr ein naives Authentizit\u00e4tsbewusstsein, das in der Fotogeschichte schon l\u00e4ngst \u00fcberwunden ist.<\/p>\n<p>Von hier ausgehend l\u00e4sst sich nur sagen, dass in der \u00dcberlieferung von Performance-Art nur weniges authentisch ist oder f\u00fcr authentisch genommen werden kann, blo\u00df weil es durch ein Medium belegt ist. Das gilt nicht nur f\u00fcr Fotografie sondern sinngem\u00e4\u00df auch f\u00fcr Video etc. Das Bemerkenswerte ist aber, dass sich ein Gem\u00e4lde, wie hier das von Marcel Janco in vielen Details als aufschlussreicher erweist als Fotografien dieser Zeit. Janco gelang es, lange vor der Verf\u00fcgbarkeit von Weitwinkelobjektiven und Panoramafotografie den engen Raum in seiner Charakteristik mit Plakaten, Masken und typographischen Elemente an den W\u00e4nden so detailreich und lebendig zu erfassen, dass in Ermangelung des verschollenen Originals noch die Reproduktion aussagekr\u00e4ftig genug bleibt.<\/p>\n<p>\u00a9 Johannes Lothar Schr\u00f6der, VG-Wort, Bonn 2016<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Goldberg, RoseLee: Performance. Live Art 1909 to the Present, London 1979, S. 40<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hugo Ball (1886 &#8211; 1986) Leben und Werk, Ausstellungskatalog, Pirmasens, M\u00fcnchen und Z\u00fcrich 1986, S. 148<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> ebd.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Flucht aus der Zeit, Z\u00fcrich 1992, S. 105<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>100 Jahre Cabaret Voltaire (find an english text with the following illustrations and in the contribution on Hugo Ball from June 2016) Wegen gro\u00dfer Nachfrage hatte das K\u00fcnstlerlokal Cabaret Voltaire seit Freitag vor 100 Jahren t\u00e4glich au\u00dfer freitags ge\u00f6ffnet. Doch &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/?p=497\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,80],"tags":[100,101,34,73],"class_list":["post-497","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kuenstlerverzeichnis","category-was-war","tag-dada","tag-hugo-ball","tag-medien","tag-performancephotography"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=497"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":638,"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/497\/revisions\/638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}