{"id":1096,"date":"2023-11-02T23:46:32","date_gmt":"2023-11-02T22:46:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/?p=1096"},"modified":"2023-11-02T23:46:33","modified_gmt":"2023-11-02T22:46:33","slug":"ewigkeiten-netze-und-inselhaftes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/?p=1096","title":{"rendered":"Ewigkeiten. Netze und Inselhaftes"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eEs ist Ewigkeiten her.\u201c, hei\u00dft es, wenn einem seit dem letzten Besuch etwas fremd geworden aber nicht klar ist, was sich tats\u00e4chlich ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vier Jahrzehnte, die vergangen waren, seit er zuletzt die ABC-Stra\u00dfe hinunter zum G\u00e4nsemark gelaufen ist, musste er ausrechnen. Als Sch\u00fcler hatte er in einem seiner ersten Romane \u00fcber diese Hamburger Gegend gelesen und sich am Leben und an den Spr\u00fcchen der Au\u00dfenseiter erg\u00f6tzt, die in der <em>Palette<\/em> verkehrten. Wie viele Stufen waren es noch, die hinunter in das Souterrain mit den drei Gastr\u00e4umen f\u00fchrten? &nbsp;Er h\u00e4tte gerne noch mal nachgez\u00e4hlt. Und wo stand der Kachelofen? Es war unm\u00f6glich, jetzt das Haus finden. Hier hatten sie neue Kulissen aufgestellt. Eine einfallslose Hotelfassade und andere mehrfach \u00fcbermalte Versatzst\u00fccke gaben das B\u00fchnenbild f\u00fcr das Theaterst\u00fcck \u00fcber liberales Wirtschaften. Nichts mehr hatte die Bedeutung von einst. Die alten Orte der Nacht waren in Staub aufgegangen, der \u00fcber Bauschutt hinunterrieselte. Bagger und Abrissbirnen brauchten Tage und Woche, um zu leisten, was nebenan die Bomben \u00fcber Nacht angerichtet hatten. Dazu die R\u00e4umungsklagen, die Schweinereien mit mutwillig zerst\u00f6rten Abwasserleitungen und D\u00e4chern, bis die Abbruchgenehmigungen erteilt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcllexplosion<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bromma-2023-10-30-195037.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"417\" height=\"493\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bromma-2023-10-30-195037.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1099\" srcset=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bromma-2023-10-30-195037.png 417w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Bromma-2023-10-30-195037-254x300.png 254w\" sizes=\"auto, (max-width: 417px) 100vw, 417px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">BROMMA-RAUM, Screenshot: Post auf INSTA @antje_bromma vom 30.10.2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Jetzt stand er vor der verglasten Fassade im Torweg eines neuen B\u00fcrogeb\u00e4udes, hinter der Tausende von Objekten an d\u00fcnnen F\u00e4den im Raum schwebten, als w\u00e4ren sie in einer Explosionswelle erstarrt. Michelangelo Antonionis Zeitlupenaufnahmen aus <em>Zabriski Point<\/em> traten vor sein inneres Auge. Die explosiv zerlegte Villa inmitten der Natur verk\u00f6rperte damals den Bruch mit der Moderne. Eine Druckwelle hat die Inhalte der Schr\u00e4nke und Regale von ihren Pl\u00e4tzen gefegt und die Zeitlupe hatte sie in einen schwebenden Zustand versetzt, der ihnen eine verwischte aber Kinomomente lange Dauer verlieh.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Installation von Antje Bromma ist den \u00fcber 50 Jahre alten Filmbildern allein schon durch ihre physische Pr\u00e4senz an Sch\u00e4rfe, Klarheit, R\u00e4umlichkeit und Pr\u00e4gnanz \u00fcberlegen. Es hatte den Anschein, als seien kleine und gro\u00dfe, leichte und schwere, monochrome und farbige Objekte auf ihren Flugbahnen angehalten worden. Doch entbehren sie einer Erz\u00e4hlung, der dem Film seinen roten Faden gab. Hier und jetzt verbindet ein solcher Faden tats\u00e4chlich alle Fundst\u00fccke aus der Sammlung der K\u00fcnstlerin. Nach <em>Zabriskie Point<\/em> muss man nicht mehr denken, dass hinweggedr\u00fcckte und zerschellte Dinge zu trivial und zu allgemein sind, um ihnen eine Geschichte zuzusprechen. Auch wenn sie jetzt vereinzelt oder als Konglomerate \u00fcber den Besucher*innen der Ausstellung schweben, kommt mindestens die Frage nach ihrer Herkunft auf. Dar\u00fcber hinaus fallen \u00e4sthetische Merkmale auf; denn jeder Gegenstand hat eine eigene Farbe, Gr\u00f6\u00dfe, Form, Stofflichkeit und Materialit\u00e4t. Die Anordnung und das Erkennen m\u00f6glicher Funktionen sowie imagin\u00e4re Erg\u00e4nzungen der Teile zu einem Ganzen bringt Kristallisationskerne hervor, an die sich Gedanken heften und von denen aus Geschichten ranken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der k\u00fcnstlerische Eingriff bringt Kriterien ins Spiel, die anzeigen, dass es um mehr als nur um Dinge geht, die verworfen wurden. Dass Arch\u00e4ologen anhand ausgegrabener Scherben plausible Mutma\u00dfungen \u00fcber l\u00e4ngst vergangens Leben treffen k\u00f6nnen, ist bekannt. Doch haben die \u00dcberlegungen von Julia Kristeva uns den Begriff \u201eabject\u201c geschenkt. Sie hat ihn analog zu den grammatischen Begriffen wie Subjekt und Objekt gestellt und damit zu Bedenken gegeben, das es Dinge gibt, die noch keinen g\u00fcltigen Platz im Satzbau haben. Mit Abjekt wird das Verworfene, also das Uns\u00e4gliche und damit aus der Kultur entfernte, bezeichnet, womit auch die gest\u00f6rte Zugeh\u00f6rigkeit zum Text angezeigt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verworfenes einbezogen<\/h2>\n\n\n\n<p>Es sieht so aus, als w\u00fcrden Brommas Installationen Anschauung \u00fcber dieses Feld liefern; denn mit dem Aufheben des Weggeworfenen unternimmt die K\u00fcnstlerin den Versuch, die au\u00dferhalb der Kultur gelandeten Objekte wieder in den kulturellen Gebrauch einzubinden. Die K\u00fcnstlerin bef\u00f6rdert das Verworfene in den Erfahrungsraum, der den Diskurs \u00fcber Grammatologie f\u00fcr Nicht-Philosoph*innen erg\u00e4nzt. Einen Zugang k\u00f6nnten Anekdoten des Findens bahnen und die Erinnerungen an die Fundorte k\u00f6nnten Geschichten iniziiren. Gelangen dann die gesammelten Gegenst\u00e4nde nach einer Zwischenlagerung im K\u00fcnstleratelier in einen Ausstellungsraum beginnt mit dem Aufbau der Installation eine neue Phase von Pr\u00e4senz und Bedeutung. Die Objekte bekommen durch die handelnde K\u00fcnstlerin (Subjekt) einen Platz im Raum und in der Zeit zugewiesen. Ihre Exposition und ihre Nachbarschaft innerhalb der Installationen l\u00f6st neue Zusammenh\u00e4nge aus und begleitet von der Neugierde des Publikums wachsen m\u00f6glicherweise erste S\u00e4tze einer neuen Erz\u00e4hlung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-1024x576.jpg\" alt=\"BROMMA-RAUM, 2023, Installation von Antje Bromma, Hamburg, ABC-Stra\u00dfe 19, bis Okt. 2023\" class=\"wp-image-1097\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:626px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142409284-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">BROMMA-RAUM, 2023, Installation von Antje Bromma, Hamburg, ABC-Stra\u00dfe 19, bis Okt. 2023, Foto: johnicon, VG Bild-Kunst, Bonn 2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Selbst wenn zun\u00e4chst noch Kriterien, Diskurse und Begriffe fehlen und es schwerf\u00e4llt, \u00fcber die Gegenst\u00e4nde und die Installationen zu reden, hat die K\u00fcnstlerin als Fachfrau des \u00c4stetischen einen Anfang gemacht. Ihre Kompetenz hilft dem Publikum auf die Spr\u00fcnge. Vielleicht wird dadurch die Entscheidung bef\u00f6rdert, etwas bewu\u00dft anzuschauen, wenn nicht wiederzuverwenden, statt es achtlos wegzuwerfen. Nachdem die Teile durch Installationen und Worte in einen r\u00e4umlichen und zeitlichen Kontext gebracht wurden und zum Bestandteil des Bewu\u00dftseins geworden sind, kann aus einem St\u00fcck Abfall eine Ressource werden, ehe es die Fl\u00fcsse hinunter ins Meer gesp\u00fclt wird und sich mit anderen unter die R\u00e4der geratenen \u00fcbersch\u00fcssigen Gegenst\u00e4nden zu einer schwimmenden Insel in den Ozeanen vereint, um dort ein dubioses Biotop zu begr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitlerweile glauben nur noch Idioten, den Verbleib der immer gr\u00f6\u00dfer werdenen Abfallmengen und der darin enthaltenen problematischen Stoffe im Griff zu haben. Seit Jahrzehnten w\u00e4chst der Druck auf die M\u00e4chtigen, zu erkennen, dass es nicht mehr reicht, die Stoffe zu sammeln, um sie \u201ethermisch zu verwerten\u201c oder zu deponieren. Das war m\u00f6glich, weil sie aus dem Blickfeld genommen und der Sprache entzogen wurden. Daran konnte die Praxis anschlie\u00dfen, die als Wertstoffe gesammelten Dinge durch Export zu entfernen. Durch Pseudo-Recycling \u00fcberlie\u00df man sie mit Profit dem Zufall und schadete dem organischen Leben nach ihrer Produktion noch ein zweites Mal.<\/p>\n\n\n\n<p>Produkte aus Abfall zu gewinnen und sie in anderer Form weiter zu nutzen, erfordert Wertsch\u00e4tzung, die K\u00fcnstler*innen und Handwerker*innen ihnen teilweise schon fr\u00fcher verleihen konnten. Diese setzt aber eine \u00e4sthetische Beurteilung voraus, die schon seit Jahrzehnten dazu f\u00fchrt, Abf\u00e4llen in die Herstellung und Reparatur von Objekten einzubeziehen, bis diese Praxis endlich auch Eingang in die Diskurse fand.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Literatur<\/strong>: <\/p>\n\n\n\n<p>Einen Anfang machte Michael Thompson mit<strong> <em>Rubbish Theorie. The creation and destruction of value<\/em><\/strong>. Oxford Univ. Press 1979, dt.: <em>Die Theorie des Abfalls<\/em>, Stuttgart 1981. Den Autoren der Themenhefte <em>Theorie des <\/em><strong><em>Abfalls<\/em> und <em>M\u00fcllkunst<\/em>, Kunstforum, Bd. 167 (2003) und Bd. 168 (2004) <\/strong>zufolge, nehmen die mit Abfall produziierenden K\u00fcnstler die \u00dcberforderung des Einzelnen durch den Abfall aus der zunehmenden \u00dcberproduktion im auf Wachstum ausgerichteten Kapitalismus zum Anlass, immer gr\u00f6\u00dfere Mengen von M\u00fcll in ihrer Kunst zu verarbeiten. (Kathrin Luz, <em>S<strong>trategien gegen die \u00dcberproduktion<\/strong><\/em>, Bd. 167, S. 118-135. Sie geht u.a. auf Nancy Rubins, Jonathan Meese und Rirkrit Tiravanija ein.) Als Spezialformen von \u00dcberproduktion und Vernichtung sind zudem noch Krieg, Terror und Genozid zu nennen, die sowohl als Wert vernichtender wie auch als Wert schaffende menschliche T\u00e4tigkeit wirken.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Zu \u201eabject\u201c Julia Kristeva, <strong>Pouvoir de l\u2019horreur<\/strong>. Paris 1980, engl.: <strong>Powers of Horror<\/strong>. An Essay on Abjection, New York 1982<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Netze und Inseln<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Besondere bei Bromma ist die Verteilung der Gegenst\u00e4nde im Raum, wobei auch ihr Gewicht, ihre Beschaffenheit und die Vielfalt der Materialien eine Rolle spielen. Speziell ist auch die Verwendung einer d\u00fcnnen roten Kunststofffaser, die die K\u00fcnstlerin aus einem achtfaserigen Faden zieht, den sie 1998 bei einem Studienaufenthalt in Island erwarb. Diese Faseranekdote f\u00fchrt zu zwei Themen: dem Netz und dem Inselhaften.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-1024x576.jpg\" alt=\"BROMMA-RAUM, 2023, Installation von Antje Bromma, Hamburg, ABC-Stra\u00dfe 19, bis Okt. 2023\" class=\"wp-image-1098\" style=\"aspect-ratio:1.7777777777777777;width:690px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/blog.owlperformanceart.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/PXL_20231021_142320785-500x281.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">BROMMA-RAUM, 2023, Installation von Antje Bromma, Hamburg, ABC-Stra\u00dfe 19, bis Okt. 2023, Foto: johnicon, VG Bild-Kunst 2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Alle Fundst\u00fccke werden in die Faser eingeknotet und so locker im Raum verteilt. Wenn die Installation sp\u00e4ter abgebaut wird, entstehen Verklumpungen, die wie Inseln in die jeweils folgende Vernetzung mit neuen Objekten eingebunden werden. Innerhalb solcher Inseln verschmelzen Objekte zu Konglomeraten, die es erschweren, Einzelheiten und individuelle Besonderheiten zu unterscheiden. Diese Un\u00fcbersichtlichkeit kann als eine Metapher f\u00fcr Menschenmassen und die von ihnen produzierten, konsumierten und benutzen Dinge gesehen werden, die die Megacities der Welt kennzeichnen, wo Anh\u00e4ufungen und Verdichtungen individuelle Besonderheiten relativieren und es Au\u00dfenstehenden erschwert wird, diese zu unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was von Weitem aber wie eine amorphe Verklumpung aussieht, zeigt sich aus der Nahsicht als Gespinnst von Gegenst\u00e4nden und ihrer kulturellen Verbundenheit mit den Menschen, was Kombinationsm\u00f6glichkeiten nahelegt und die Koexistenz zum Prinzip erhebt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a9Johannes Lothar Schr\u00f6der<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEs ist Ewigkeiten her.\u201c, hei\u00dft es, wenn einem seit dem letzten Besuch etwas fremd geworden aber nicht klar ist, was sich tats\u00e4chlich ver\u00e4ndert hat. 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