Johannes Lothar Schröder

Foto: Renate Wichers

Johannes Lothar Schröder lebt als Forscher, Lehrer und Autor in Hamburg. Seine Arbeitsgebiete sind der Zeitbezug in Werken der bildenden Kunst besonders im Futurismus und in der Performance Art und den hiervon beeinflussten künstlerischen Äußerungen.

Researcher, artist, teacher and author in Hamburg, Germany. Focus is on time, timebased arts, ephemeral art, futurism, performance art and related experssions.

In der letzten Zeit recycelt er eigene Archivbestände in Form von Objekten, Performances und Installationen. Prototypen realisierte er auf verschiedenen Performancefestivals u.a. in Szczecin und Salzau www.performance-festival.de und auf Konferenzen von Performance Studies international (PSi) in New York, Mainz, Kopenhagen und Utrecht (2012). Neue Papierarbeiten rollten im Mai 2015 bei der Aktion Rad der Poesie durch Wandsbek: http://www.wandsbek1.de/Ein PDF des Katalogs steht dort zum download bereit.

Schröder recycles manuscrips and parts of his archive into objects for installations and performances. For a link to an interview and literature please scroll down.

Räder der Poesie, Aktionslesung am 31. Mai 2015, Wandsbek 1, Foto: Andrés Galeano

Schröder war von 2009 bis 2013 Vorstandsmitglied im Einstellungsraum www.einstellungsraum.de. Im Archiv dieser Homepage sind zahlreiche Aufsätze zugänglich. Er ist Mitherausgeber von „Journal Oriental“ www.amokkoma.eu

Er unterrichtete an verschiedenen Hochschulen, darunter Frankfurt, Hamburg, Lüneburg und Ottersberg. Workshops und Vorträge gab er u.a. in Eichstätt, Berlin, Tokio, Nagoya, Darmstadt, Kiel und Basel.

Allen, die mehr über den Autor und seine Sicht der Performance Art erfahren wollen, sei das Interview empfohlen, das Irene Pascual and Christopher Hewitt am 8. März 2011 mit ihm geführt haben.

http://www.liveartarchive.eu/archive/artist/johannes-lothar-schr%C3%B6der

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Publikationen (Auswahl):

Vorsicht bei Fett! Übersehenes bei Joseph Beuys, ConferencePoint Verlag, Hamburg/Berlin 2016, ISBN 978-3-936406-55-9
(einige Auszügen in diesem Blog unter „Beuys“)

Performance Art + Wissensfixierung: Beglaubigtes und partizipatorisches Wissen, in: Formen der Wissensgenerierung. Practices in Performance Art, hg. von Manfred Blohm und Elke Mark, (Athena-Verlag) Oberhausen 2015, S. 9-18.

Am 20. Juli 1964 performte sich Joseph Beuys in Aachen in die Kunstgeschichte. Zum 50. Jahrestag veröffentlichte J.L.S. ein Essay über mit „Kukei, akopee-Nein!, Braunkreuz, Fettecken, Modellfettecken“. http://www.amokkoma.eu/amokkomaloadsnew.html

Zusammmen mit Florian Feigl veröffentlichte Schröder einige Gedanken über Performances und Archive in „media archive performance“ map #5
http://www.perfomap.de/map5

Mehrere Aufsätze in den Katalogen des EINSTELLUNGSRAUMS e.V

–          schalten + walten 2012, Hamburg 2013

–          Autos Fahren keine Treppen, 2011, Hamburg 2012

–          Hybrid, 2010, Hamburg 2011,

–          shared space, 2009, Hamburg 2010,

Vollständige Texte zu einzelnen Künstlern und Themen sind auch auf der homepage: www.einstellungsraum.de/archiv_Archiv.html einzusehen.

Aufsätze über Angela Anzi, Andrés Galeano, Ina Schlafke, Stilla Seis und Edith Sticker in den Katalogen des hühnerhaus volksdorf. kunst, 3 Bände, Hamburg 2011, 2012, 2013;

Negative Landschaften. Kartografischer Anspruch und sinnliche Realität, in: Portenlänger, Li (Hg.), ZEIT – WEGE HIMMEL – PFADE, Eichstätt 2010, S. 21-29;

Straßenbahnen mit Flügeln, in: Zukunftsmusik oder Schnee von gestern. Interdisziplinarität, Internationalität und Aktualität des Futurismus, Akten der Tagung in Köln 2009, S. 26-41.

„Der Mensch ist permanent in einem Übergangsstadium von einer Präsenz in die andere, die es zu erkörpern gilt.“ Telefonisches Interview mit René Schmalz, in: Schmalz . Stuhlmann: Handlungsspuren . geschichtete präsenzen, Katalog anlässlich der Rauminstallation 28.03. – 20.04.2008, Steirische Kulturinitiative, Graz 2008, S. 116-119;

„Die gesamte Arbeit ist ein Prozess, der nicht gestoppt werden kann.“ Telefonisches Interview mit Micha Stuhlmann, in: Schmalz . Stuhlmann: Handlungsspuren . geschichtete präsenzen, Katalog anlässlich der Rauminstallation 28.03. – 20.04.2008, Steirischen Kulturinitiative, Graz 2008, S. 122-127;

Schlummerndes Lustpotential in Gewaltkulisse. Paul McCarthy: LaLaLand Parodie Paradies. Booklet zur DVD Paul McCarthy’s LaLaLand-Parade. AMOKKOMA. Journal Oriental (Kiel), Vol. 2, # 1, 2007;

Values change – symbols hang on. In: Works of Tatsumi Orimoto, (Art Space Niji) Kyoto 2007, p.5;

architexture. In: Performance Research (A Lexicon), Vol. 11, No. 3, Sept. 2006 (Routledge) London, p. 4-5;

At the Edge of Globalisation. Tatsumi Orimoto´s Communication Art. In: Tatsumi Orimoto: Performance Raisonnée, Tokio 2006, p. 5-7;